Die Radpendlerroute von Bornheim über Alfter nach Bonn ist ein zentrales Projekt, um den Alltagsradverkehr zu stärken. Geplant sind 9,5 Kilometer, die eine durchgehende, komfortable und sichere Verbindung fürs Fahrrad bieten sollen. Damit trägt die Route spürbar zur Entlastung des Straßenverkehrs und zu einer nachhaltigen Mobilität in unserer Region bei.
Wie weit ist die Umsetzung?
Einige Abschnitte sind bereits fertig, besonders der Teil durch Alfter bis Roisdorf und Bonn. Dieser Abschnitt ist hochwertig ausgebaut und wird schon jetzt stark genutzt. Problematisch bleibt allerdings die fehlende Brücke über die K12n – eine Querung, die im Berufsverkehr kaum zügig und sicher möglich ist.
Nutzung und Wirkung
Allein auf dem Alfterer Teil werden rund 100.000 Radfahrten pro Jahr gezählt – also über 600 am Tag. Das zeigt klar: Gute Radwege bringen viele Menschen dazu, fürs Pendeln aufs Rad umzusteigen.
Brücke über die Kreisstraße 12n – unser Antrag
Weil die Haushaltslage in Alfter angespannt ist und weitere Grundsteuererhöhungen drohen, stand die Finanzierung der Brücke für uns bisher in Frage. Mit dem neuen Zukunftspakt Bund–Länder–Kommunen eröffnen sich aber Chancen, die wir nutzen wollen. Deshalb unser Antrag, den der Gemeinderat im Sommer 2025 beschlossen hat:
Die Verwaltung soll
- prüfen, ob mit den neuen Fördermitteln die Brücke gebaut werden kann,
- falls das klappt, die Umsetzung schnell vorantreiben,
- das Projekt vorsorglich unter Fördervorbehalt in den Haushaltsentwurf 2026/2027 aufnehmen, wo er dann diskutiert werden kann.
Ausblick
Unser Ziel ist klar: Ohne Förderung geht es derzeit nicht, aber mit dem Zukunftspakt haben wir zum ersten Mal eine realistische Finanzierungsbasis. Damit kann die Radpendlerroute wirklich zu einem Vorzeigeprojekt werden – als sichere und fahrradfreundliche Verbindung zwischen Bornheim, Alfter und Bonn.
Hier unser vom Rat beschlossener Antrag:

